Mit dieser Strategie fällen Sie bessere Entscheide

Christina Wanke, 30. Juli 2017
Leadership Coaching - dank besseren Entscheiden zu mehr Erfolg

Sie stehen vor einer bedeutsamen Entscheidung. Sie haben beispielsweise ein attraktives Stellenangebot auf dem Tisch. Der Wechsel hat viele Vorteile, aber auch Konsequenzen. Ihre Gedanken drehen immer mehr im Kreis, Sie sind hin und hergerissen. Was können Sie tun, um angemessen geordnet vorzugehen und zum bestmöglichen Entscheid zu kommen? Wir haben unterschiedliche Arten, unsere Entscheide zu fällen.

Die einen legen Wert auf das Bauchgefühl, die andern analysieren die Daten und Fakten. Was immer Ihre Präferenz sein mag, die folgenden Vorgehensweisen haben sich meiner Erfahrung nach bewährt, um in das Wirrwarr an Gedanken und Gefühlen etwas Ordnung zu bringen.

  1. Erstellen Sie – unabhängig von den vorliegenden Varianten und zu einem möglichst frühen Zeitpunkt – eine Kriterien Liste indem Sie die Frage beantworten: ‚Was ist mir wirklich wichtig?’. Priorisieren die Punkte nach Muss-Kriterien und Kann-Kriterien. Wenn private Komponenten eine Rolle spielen, erstellen Sie die Liste gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Diese Kriterien dienen in der Folge dazu, die Varianten mit etwas Distanz und auf einer soliden Basis zu betrachten und beurteilen.
  2. Wenn Sie sich in einer komfortablen Situation befinden, das heisst wenn Sie wählen können und Verhandlungsspielraum besteht, stellen Sie sich die Frage: „Unter welchen Voraussetzungen würde ich diesen Schritt machen? Welche Faktoren müssen stimmen, damit ich Ja sagen kann?“ Mit dieser Klarheit können Sie anschliessend in die Verhandlung gehen, mit einer ergebnisoffenen Haltung.
  3. Szenario-Denken: Dieser Ansatz bezieht das Ihr Bauchgefühl stark mit ein. Stellen Sie sich – für eine gewisse Zeit, für Stunden oder evt. einen ganzen Tag – vor, Sie hätten die Variante A gewählt, zum Beispiel Sie bleiben in Ihrem jetzigen Job. Denken und fühlen Sie sich ganz in diesen Szenario ein, also nach dem Entscheid. Wie geht es Ihnen? Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf? Dasselbe tun Sie nachher mit der Variante B. Meist fühlt es sich dann sehr klar an, welcher der beiden Wege der passende ist.